Im Museum 2026
Herzlich willkommen auf meiner Seite
Im Museum 2026
Als passionierte Besucherin von Ausstellungen und Museen ist es mir ein Anliegen, meine persönlichen Eindrücke und die faszinierenden Inhalte dieser Erlebnisse hier festzuhalten.
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Oberes Belvedere Schau! von Cranach bis Lassnig
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Faszination Papier
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Wöckherl Orgel
- Mumok Wien
- Marina Abramovic
- Globenmuseum Wien
- esperantomuseum
- dommuseum
- moser
- freud
11. Schallaburg
Esperantomuseum
Entdecken Sie im Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek die faszinierende Welt des Sprachenerfindens und die mehr als 100-jährige facettenreiche Geschichte des Esperanto – von der Veröffentlichung des ersten Lehrbuches 1887 über die rasche Verbreitung vor dem Ersten Weltkrieg und die Verfolgungen während des Nationalsozialismus bis zur Sprachpraxis in der Gegenwart.
Jänner 2026
Globenmuseum
Der älteste Globus Österreichs ist ein Erdglobus von Gemma Frisius aus dem Jahr 1536, der im Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek in Wienausgestellt ist und neben vielen anderen seltenen Globen betrachtet werden kann.
Jänner 2026
Marina Abramovic
Albertina Modern
Marina Abramović (geb. 1946 in Belgrad) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart.
Sie gilt als Begründerin der modernen Performancekunst und schreibt mit ihren ikonischen Auftritten
Kunstgeschichte. Seit den frühen 1970er-Jahren entwickelt sie die Performance zu einer anerkannten
Ausdrucksform innerhalb der bildenden Kunst.
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über Abramovićs mehr als fünf Jahrzehnte
umspannendes Werk. In der Albertina Modern bilden Wiederaufführungen historischer Performances
einen Schwerpunkt: Täglich werden neu inszenierte Arbeiten gezeigt, die das Werk in die reiche
Tradition der österreichischen Aktions- und Performancekunst einbetten. Bereits 1978 war Abramović
beim Internationalen Performance Festival in Wien präsent.
Ihre frühe Serie Rhythm verbindet Konzeptkunst mit körperlicher Grenzerfahrung, Ausdauer mit
Empathie, Passivität mit Gefahr. Themen wie Zeit, Stille, Energie und spirituelle Transformation durch
Langzeitperformances ziehen sich durch ihr gesamtes Schaffen. Ihr Medium ist dabei stets der Körper
– ein Instrument, um emotionale und geistige Zustände zu erforschen. Sie setzt sich Schmerz,
Erschöpfung und Gefahr aus, um neue Bewusstseinszustände zu erreichen.
Zwischen 1976 und 1988 arbeitet Abramović eng mit Ulay (Frank Uwe Laysiepen, 1943–2020)
zusammen. Ihre gemeinsame Praxis ist von symbiotischer Intensität und radikaler Körperlichkeit
geprägt. Danach entwickelt sie ihre Solokarriere weiter und rückt zunehmend die Interaktion mit dem
Publikum in den Mittelpunkt – etwa in The Artist Is Present (2010, MoMA, New York), wo
Besucher:innen ihr stundenlang in stiller Präsenz gegenübersitzen. Diese Arbeit macht sie weltweit
bekannt.
The Hero
Als Hommage an ihren Vater, der drei Jahre nach ihrer Performance in Venedig stirbt, führt Abramovi ć
The Hero (2001) für die Kamera auf. Die Arbeit ist äußerst gefühlsbetont: Die Künstlerin sitzt auf
einem weißen Pferd und hält eine weiße Flagge, die im Wind flattert. Sie sitzt dort für eine
unbestimmte Zeit und starrt in die Ferne, während eine Frau im Voiceover die jugoslawische
Nationalhymne aus der Zeit Titos singt, die heute in Ex- Jugoslawien verboten ist. Tito ist vom
Nationalhelden zum Nationalfeind geworden. Eine vor der Projektion stehende Vitrine enthält
Erinnerungsstücke und Fotografien, die mit ihrem Vater und der gemeinsamen Zeit zu tun haben,
darunter ein Foto einer Siegesparade mit ihm auf dem Pferd. „Warum eine weiße Fahne?“, fragt die
Künstl erin. „Mein Vater hat nie vor etwas kapituliert. Aber er ist tot und Weiß ist auch die Farbe des
Todes. Wir alle müssen uns dem Wandel unterwerfen und der Tod ist die größte Veränderung von
allen.“
27.1.26
Mumok
In Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein sind fünf raumgreifende Installationen zu sehen. Fünf Ausstellungen in einer Ausstellung, die durch das gemeinsame Interesse der beteiligten Künstler*innen an Fragen der Zeit miteinander verbunden sind. Nikita Kadan, Barbara Kapusta, Frida Orupabo, Lisl Ponger und Anita Witek wurden eingeladen, Werke der Klassischen Moderne aus der mumok Sammlung auszuwählen und mit diesen in Dialog zu treten. Ausgehend von eigenen Kunstwerken, die bereits Teil der Sammlungsbestände sind, sowie ergänzt um Werke, die die Künstler*innen für den konkreten Anlass angefertigt oder neu kontextualisiert haben, reihen sich die Zeitgenoss*innen nicht nur in die Geschichte des Hauses ein, sondern, über ihre Selbstverortung in der Kunstgeschichte, ebenso in einen Diskurs der Gegenwartskunst. Aktuelle künstlerische Fragen treffen auf historische Varianten ihrer selbst. Fragen, die sich von einem aus heutiger Sicht gewesenen Jetzt, der Vergangenheit, in eine noch nicht vollendete Zukunft richten. Ist das etwa die Gegenwart?
Jänner 2026
Wöckherl Orgel
Die älteste Orgel Wiens – die „Wöckherl-Orgel“ [1642] in der Wiener Franziskanerkirche
Die „Wöckherl-Orgel“ – eines der bedeutendsten Klangdenkmale des frühen Barocks in Zentraleuropa – wurde mit organologischer Begleitung seitens des institutseigenen Zentrums für Orgelforschung 2011 restauriert.
- Restaurierung: In den Jahren 2010/11 wurde das Instrument durch die Schweizer Firma Orgelbau Kuhn umfassend restauriert, um den ursprünglichen Klangcharakter des 17. Jahrhunderts wiederherzustellen.
- Disposition: Die Orgel verfügt über zwei Manuale und Pedal mit einer so genannten „kurzen Oktave“ (C, D, E, F, G, A, B bis c3). Zu den Registern gehören unter anderem Principal 8', Copln 8' und Quintadena 8'.
- Besonderheit: Lange Zeit war die Orgel hinter einem barocken Gehäuse verborgen und wurde erst im 20. Jahrhundert als bedeutendes historisches Erbe wiederentdeckt
- Wöckherl-Orgel: Das Herzstück der Kirche ist die im Jahr 1642 erbaute Chororgel von Johann Wöckherl. Sie ist die älteste bespielbare Orgel Wiens und befindet sich im Betchor hinter dem Hochaltar.
Die Franziskanerkirche zum hl. Hieronymus ist eine römisch-katholische Ordenskirche am Franziskanerplatz im 1. Bezirk in Wien. Sie ist besonders für ihre Architektur bekannt, die eine Fassade im Stil der Renaissance mit einem prunkvollen barocken Innenraum .
Jänner 2026
Faszination Papier - Albertina
Schau - Oberes Belvedere
Die raumgreifenden Skulpturen des österreichischen Bildhauers Elmar Trenkwalder (geb. 1959 in Weißenbach am Lech) sind ein Fest für die Augen. Für die unermesslichen Details seiner großen Arbeiten schöpft der Künstler aus einem Fundus aus archaischen Figuren, prunkvollen Ornamenten und biomorphen Formen. Im Rahmen von CARLONE CONTEMPORARY präsentiert Trenkwalder das Werk WVZ 183 im barocken Carlone-Saal des Oberen Belvedere. Opulenz und inhaltliche Fülle sind verbindende Elemente zwischen dem barocken Bildprogramm des Raums und der zeitgenössischen Skulptur.
Ausgehend vom Medium der Zeichnung entwickelt Trenkwalder seine monumentalen, oft architektonisch anmutenden Skulpturen. Unzählige Einzelteile werden vom Künstler über einen langen Zeitraum händisch geformt, gebrannt und glasiert und zum Schluss zu einem Ganzen zusammengesetzt. Ähnlich wie in der barocken Kunst sind Sinnestäuschung und Informationsfülle Trenkwalders künstlerische Strategien, Betrachter*innen in den Bann seiner Arbeiten zu ziehen.
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